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Universität plant die Schließung von Studiengängen

Universität plant die Schließung von Studiengängen

Am 24. Januar findet ab 14 Uhr im Halleschen Saal eine Senatssitzung statt, in der u. a. über die Schließung der Bachelor-Studiengänge der Instrumental- und Gesangspädagogik (IGP) am Musikinstitut der Martin-Luther-Universität entschieden werden soll.

Diese Entscheidung hat weitreichende Folgen für das selbsternannte Kulturland Sachsen-Anhalt. Denn mit diesem Einschreibestopp würde die Schließung der einzigen universitären Instrumental- und Gesangsausbildung sowie der Ausbildung von Musikschullehrer*innen eingeleitet.

In Zukunft wäre das Musikland Sachsen-Anhalt also darauf angewiesen, dass in anderen Bundesländern ausgebildete Musiker*innen und Musiklehrer*innen hier her kommen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung setzt inzwischen die auch von Rektor  Prof. Sträter unterschriebene „Bernburger Vereinbarung“ um und sperrt der MLU insgesamt 100 Stellen. Ist die Schließung von drei BA-Studiengängen in der Musik, entgegen der Versicherung des Rektorats, diese Stellenstreichungen hätten keine Auswirkungen auf die Personalsituation oder das Budget der Universität, eine erste Auswirkung dieser Stellenstreichungen?

Gegen die geplanten Kürzungen an den Hochschulen des Landes sind in den vergangenen Jahren Zehntausende auf die Straßen gegangen. Die Landesregierung legte daraufhin ihre Pläne auf Eis. Sollen nun in kleinen Schritten diese Kürzungen realisiert werden?

Studierende, Absolventen der IGP-Studiengänge und Musikinteressierte aus Halle wehren sich gegen die Schließung.

Die Gewerkschaft ver.di ruft alle Studierenden und Beschäftigten zur Unterstützung auf!

Kommt zur Demonstration am 24. Januar 13:30 (Mittagspause!) vor der Tulpe und nehmt an der Senatssitzung (hochschulöffentlich!) teil! Rettet die Musik!